Krisenresilienz, immer wieder gefordert, aber kaum eingelöst: Das tradierte ökonomische Anreizsystem belohnt das „Weiter so“. Wir konzentrieren uns auf Rettung, auf Reparatur von Schäden, weniger auf ihre Vermeidung. Das ist teuer, unproduktiv, und zerstört Lebensgrundlagen der Zukunft. Gefragt sind ordnungsökonomische Konzepte, die Widersprüche überwinden und ein neues Verhältnis von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft begründen.
Prof. Dr. rer. pol. h.c. Herbert Rebscher leitet das Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung und ist als Professor für Gesundheitsökonomie und -politik an der Universität Bayreuth tätig. Zudem war er Vorstandsvorsitzender des VdAK und der DAK-Gesundheit. Prof. Rebscher nimmt aktuell führende Funktionen in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften und Institutionen wahr.